Das Letzte…

März 24, 2008 von cheeses

…Wochenende war St. Patricksday. Und der wurde natuerlich auch in der Irischen Nachbarschaft „Blue Point“ gefeiert. Schoene Parade, viel in Gruen, viel zu kaltes Wetter und was sonst noch dazu gehoert.

…. Gebot kam schliesslich vom Autohaendler bei dem ich auch schon eingekauft habe. Auf gut Glueck bin ich ma am Mittwoch hingefahren. Ueberraschenderweise wurde ich sofort erkannt und ma echt nett behandelt – von nem New Yorker Autohaendler! Auch das Angebot hat gepasst, so wurde Last Minute am Donnerstag getauscht. Scheck gegen Fahrzeugschluessel. Bei der Abnahme wurde noch nich ma ne Probefahrt gemacht, aber auf die Deutschen kann man sich ja verlassen.

… Mal gefeiert. Donnerstag auf einer von den Kollegen organisierten Ueberraschungsparty. 20 Schachteln Pizza und ne Menge lieber Menschen machten  mir den Abschied noch ein bisschen schwerer. Dankeschoen an dieser Stelle nochmals!

… Mitgebrachte. Ne schoene Erkaeltung. Ging schon auf Long Island los – war ja echt zugig die letzten Tage – und hat mich au ueber Ostern gut in Schach gehalten.

Ja, und jetzt ist es au schon vorbei. Ein bisschen traurig bin ich ja schon, und rueckblickend verging die Zeit wie im Flug. Aber, wie es in Kalifornien immer heisst „I’ll be back“ (oesterreichischer Akzent) und ich bin zuversichtlich und hoffe auch dass wir, Long Island und ich, uns wieder sehen. War ne tolle Zeit, viel gesehen und erlebt. Kann das Land und auch speziell die Ecke nur empfehlen :) Ausserdem herzlichen Dank an alle Beteiligten, aktiv wie passiv. Das schliesst auch alle Leser mit ein, nur so haelt sich die Motivation zum Schreiben.

So, und jetzt noch die letzten Eier suchen – die noch nicht gefunden sind. Frohe Ostern!

Politische Hinrichtung

März 11, 2008 von cheeses

Eliot Spitzer. Der Mann der Stunde. Und der Mann der Fox5 Breaking News. Wie gut Informierte wissen hat sich der aktuelle Gouverneur New Yorks neben seiner Ehefrau auch noch mit anderen Damen auf so manches „Date“ eingelassen. Bisher nur moralisch verwerflich, da aber hier auch noch der ein oder andere Dollar umgesetzt wurde auch noch illegal. In Deutschland vermutlich egal, da legal (tolles Wortspiel, wa?) – hier lacht dem armen Kerl die politische Zerstueckelung ins Gesicht. Doch genug hiervon, diese paar Zeilen sollten mir lediglich ein paar Homepagebesucher aus dem Staate New York einbringen, die sich bei Google ueber Kollegen Spitzer schlauen wollten.

Weil aktuelle Thematik ist folgendes – ich hab ein Auto abzugeben! Bisher waren alle Versuche von Craigslist.org, autotrader.com und dem klassischen Supermarktflyer erfolglos. Ziemlich schade, da dass Preisniveau inzwischen schon ein Stueck unter dem aktuellen Marktwert liegt (leicht nachzusehen unter Kelley Blue Book, der amerikanischen Schwake Liste) und ich das Fahrzeug ja gar nicht loswerden will – aber wohl muss. Koennte natuerlich leicht zum Autohaendler marschieren, aber da park ich lieber noch in der Bronx oder so manch fadenscheinigem Parkplatz neben dem Highway, nur um den folgenden Brandschaden bei der Versicherung abzurechnen. Doch halt, zuviel verraten :) Doch es bleibt unser „last resort“, Freund in der Not, Zuflucht von Gaunern und Sparfuechsen – ebay.com. Trotz ebay Erfahrung meinerseits erstmalig und herausfordernd, also drueckt mal die Daumen! Verlauf und Erfolg der Geschichte laesst sich HIER verfolgen. Verkaufe uebrigens auch nach Deutschland, fuer den Fall dass der eine oder andere sich solch ein Auto zutraut… ;)

stang.jpg

Die Snu-Snu Situation

März 4, 2008 von cheeses

„Unter Reizüberflutung versteht man Situationen unter Überforderung an Reizen, welche der Mensch nicht mehr richtig verarbeiten kann.“  

Donnerstag, 14. Februar – ich packe meine Koffer. Insgesamt zwei grosse und ein kleiner Trolley – bis zum Grenzbereich.

Freitag, 15. Februar, Abend – mein letzter Besuch aus Deutschland trifft ein. Ich hole Lance und J-Ro wie vereinbart ab, wir haben uns auf Anhieb gefunden. Noch vor 24 Uhr koennen wir auf die USA anstossen.

Samstag, 16. Februar, Abend – ich muss die beiden schon wieder alleine lassen, mein Flug nach Amsterdam wird nicht warten. Nach dem Boarding stauche ich mich in meinen Economy Fensterplatz. Das Flugprogramm beschraenkt sich auf die Sicherheitsunterweisung und eine spektakulaere Aussicht auf Manhattan bei Nacht. Nach den ersten 10 Flugminuten ist davon jedoch nichts mehr zu sehen und ich versuche zu schlafen, moechte mich dazu nur noch durchstrecken. Zwei Stunden spaeter ist mir beides immer noch nicht gelungen, die KLM Maschine ist offensichtlich nicht fuer meine Beine ausgelegt, der 90 Grad Kniewinkel weckt die Thromboseangst. Eine Stunde spaeter glaube ich erste Schwellungen im Wadenbereich zu bemerken – meine recht kleine Sitznachbarin aus Spanien fasst sich ein Herz und teilt ihren Fussraum mit meinem linken Bein.

 “Eine Hypomanie ist eine natuerliche Bewusstseinserweiterung durch koerpereigene Botenstoffe, die vielfach durch Schlafentzug ausgeloest wird.“

Sonntag, 17. Februar, Mittag – munter bin ich in Amsterdam aufgeschlagen. Thunfisch bereitet mir ein gesundes Mittagessen und kurze Zeit spaeter ist die Motivation ausreichend die Herausforderung Economy erneut anzunehmen. Die Maschine ist mit neuester Unterhaltungstechnik ausgestattet, mehrere Filme koennen auf dem kleinen, eigenen LCD Display ausgewaehlt werden. Der zugehoerige Rechner der das Programm fuer 9 Sitze verteilt ist ueberraschenderweise genau unter meinem Vordermann, und damit in meinem Fussraum montiert. Gegen Ende des Fluges hoere ich den Piloten auf niederlaendisch etwas von Gepaeck brabbeln, verstehe aber erst in der englischen Uebersetzung dass fuer 200 Passagiere aufgrund eines Gepaeckbanddefekts nur 40 Koffer an Bord sind. Ich kucke weiter „Findet Nemo“.

Sonntag, 17. Februar, Abend – mein Gepaeck ging natuerlich verloren. Zu 100%, beide Koffer. Uebrig bleibt nur noch der kleine Trolley vom Handgepaeck der hauptsaechlich fuer meine Beinnot auf dem ersten Flug verantwortlich war. Nachdem ich meine Anschrift beim Gepaeckservice KLM abgegeben habe schliesse ich meinen Bruder, der als einziger von meiner Ankunft weiss, in die Arme. Es geht nach Hause, es geht nach Dengling! Mir faellt gleich auf dass er mit seinem Peugot viel zu schnell faehrt, erwarte jede Sekunde ein riesiges Schlagloch welches uns die Achse kostet. Aber die deutsche Autobahn ist so smooth wie Eminem, D12 und 50 cent zusammen. Die Ueberraschung ist geglueckt, nachdem ich im Wohnzimmer stehe werde ich von meiner Familie mit grossen Augen und teils sprachlos empfangen. Es gibt viel zu erzaehlen.

Montag, 18. Februar – ich fleddere meinen Kleiderschrank um das was ich vor meiner Uebersiedlung nach New York uebrig gelassen habe. Ueberraschenderweise passt das meiste noch, ich habe nicht bzw. kaum zugenommen. Da ich inzwischen ja selber koche ist der eigentliche Erfolg nicht abgenommen zu haben. Mit geliehenem Auto und alten Schuhen spreche ich fuer unterschiedliche Aufgaben in unterschiedlichen Staedten vor. Ueber Erlangen, Nuernberg, Regensburg, Muenchen ist alles dabei. Zwischenzeitlich bleibt ein bisschen, wenn auch wenig Zeit fuer Familie und Freunde.

„Die Reaktion auf eine Reizüberflutung kann sehr verschieden ausfallen.“

Sonntag, 24. Februar, Nachmittag – gerne haette ich noch einen Geburtstag in der Familie gefeiert und dabei nochmal deutsche Kueche genossen, es ging jedoch schon wieder nach Amsterdam, genaugenommen Den Haag. Diesmal mit Uebernachtung. Nachdem ich mich vom Taxifahrer ueber den Tisch und um ganz Den Haag fahren hab lassen fand ich im Hotel „Van der Waalk“ meinen Schlaf.

Montag, 25. Februar – ein letztes Vorstellungsgespraech in Den Haag, danach noch ein bisschen Sight Seeing. Schoene Stadt, alles sehr sauber, viel Gruen, selbst das Wetter zeigte sich von der Sonnenseite. Viel Zeit blieb nicht und einen Augenblick spaeter sass ich schon im Flugzeug, wieder Economy, allerdings deutlich angenehmer. Dank Zeitverschiebung war ich bereits um 10 Uhr Abends in New York und wurde kurze Zeit spaeter von meinem Besuch, der ja immer noch in meiner Wohnung war und schon auf mich wartete in Empfang genommen.

Dienstag, 26. Februar – konnte mir endlich ein bisschen Zeit fuer meinen Besuch nehmen und diesem Long Island ein bisschen naeher bringen. Hierzu sei angemerkt das Leben ist FUPA. Und das obwohl wir auf einen durchgedrehten Waffenhaendler trafen und das moderne Heizsystem meiner Wohnung praktisch nie ALLE zufriedenstellen konnte. Langweilig wurde es hoffentlich trotzdem nicht, es standen die klassischen Punkte Montauk Point, Nutty Irishman, The Hamptons, verschiedene Kuestenstrassen und gesundes amerikanisches Essen auf dem Programm. Youtube wurde ausserdem um 3 Videos ergaenzt. Wer wissen will mit welchem Inhalt oder wie diese zu finden sind kuckt entweder unter „Pictures confidential“ oder schreibt mir ne Mail, oeffentlicher wird das nicht publiziert… ;)

„Hochsensible Menschen reagieren dabei besonders stark auf Reizüberflutung.“

Freitag, 29. Februar, Abend – es hiess schon wieder Abschied nehmen und ich habe die beiden noch zum Airport Newark begleitet. Danach gings fuer mich jedoch nicht nach Hause, sondern vom selben Flughafen ueber kurzen Aufenthalt Atlanta nach Las Vegas zur US-Informanden Abschlussparty. In unserem Hotel Monte Carlo angekommen konnte ich zunaechst Rike, Steffi, Otti und Fabi wieder in die Arme schliessen. Danach gings bereits voellig uebermuedet an den Black Jack Tisch, den wir erst um 5 Uhr Morgens wieder raeumten. Und gleich mal recht erfolgreich gewonnen! Ausgeschlafen gings am naechsten Tag erst mal zum Open Air Black Jack. Hat aber nicht lange gedauert bis der Gewinn vom Vortag und noch ein bisschen was verspielt war. Schade eigentlich, aber hier hat der Vibe nicht gepasst. Als Abendprogramm haben wir uns den Club „Pure“ im Caesars Palace ausgesucht. Obwohl hier schon Paris Hilton und Britney Spears rumgesprungen sind, haben wir zumindest diesen Abend keine von beiden entdeckt. Als der Club dann irgenwann seine Tueren schloss ging’s wieder zum Black Jack – fuer mich allerdings (zum Glueck) nur noch mit $30, die aber in genauso viel Sekunden weg waren. Danach noch kurz zum Fruehstueck bei Mac Donalds. Fuer manche sicher ueberraschend, aber es ist in Las Vegas um 7 Uhr morgens nicht moeglich einen Cheesburger zu kaufen! MacGriddle heisst die Alternative. Zum Sonntag gibts nicht mehr viel zu schreiben – kurz nach Mittag stand ich alleine rum und hab bis 10 Uhr Abends nochmal mein Glueck beim Black Jack versucht und zwischenzeitlich nach nem T-Shirt fuer Otti gesucht. Beides mit niederschmetterndem Erfolg. So, mehr hab ich zu Vegas nicht mehr zu sagen, ihr kennt ja alle den Spruch „What happens in Vegas, stays in Vegas!“ Zur Stadt allgemein verweise ich auf meinen ersten Vegas Artikel aus dem Spaetsommer 2007.

„Eine dauerhafte Reizüberflutung führt häufig zu Realitätsverlust.“

Montag morgen bin ich wieder gut in New York gelandet und hab mich ueber die Busverbindung Queens und einem „Expresszug“ mit ner Fahrtzeit von ueber einer Stunde (fuer 20 Meilen!) in die Arbeit begeben. Habe somit zwei sehr abwechslungsreiche und abenteuerliche Wochen hinter, konnte aber fast immer meinen Namen buchstabieren und auch der durch Reizueberflutung moegliche Realitaetsverlust ist, wenn ueberhaupt, nur zeitweilig eingetreten :) Bilder hierzu folgen noch. Also, allet bene hier an der Ostkueste. Zum weiteren Ausblick – 17 Tage, dann ists vorbei mit meiner Wahlheimat. Diese Zeit bleibt im uebrigen noch um mein Auto zu verkaufen. Also wenn jemand Interesse an einem 05er Mustang V6 hat – bitte melden!

Take it easy!

„Natuerlich ist Deutsch nicht alles Horst.“ – „Aber ich liebe DEER…“

Februar 4, 2008 von cheeses

Hab mir heut Mittag so nen schoenen Bogen von der Ueberschrift zum eigentlichen Artikel ueberlegt – und natuerlich vergessen… Dann will ich mich mal an einem neuen versuchen.

Habe einige aufgebrachte Kritiken bekommen dass hier, auf meinem Blog, ja nix mehr passiert. Ob ich faul geworden waere. Das kann ich natuerlich verneinen – war ich ja vorher schon. Nein, im Ernst gibts drei verschiedene Erklaerungen fuer. Erstens hat sich halt schon lange Alltag eingestellt. Mein Auto macht au keiner mehr kaputt und Urlaub ist aufgebraucht. Zweitens bin ich, da die 11 vereinbarten Monate ja fast rum sind, ein bisschen  in eigener Sache beschaeftigt. Sprich am Klaeren wo’s in Kuerze hingeht. Und drittens hat mein bisher treuer Laptop die ewigen Schaltkreise gesegnet. War ja schon ein ganzes Jahr alt! Hersteller nenne ich ma nicht, gebe aber den Hinweis „japanisch-deutsches Joint Venture“ – wer koennt das wohl sein? Also Stefan ohne Laptop und Inet auf der Insel, praktisch voellig isoliert. Weiss nicht wie des vor 10 Jahren ging als Skype und ICQ Zukunftsmusik waren. Lange Rede kurzer Sinn – es wurde kurzerhand in was neues investiert. Ganze 7 Zoll gross der Kleine. Wollte was richtig mobiles. Jetzt sind zwar die Tasten so klein dass ich beim Anschlag wenigstens 2 gleichzeitig treffe, aber ich hab 2 Kilo weniger zu tragen wenn ich ihn vom Wohnzimmer in die Kueche bringe. Toll, wa? :D Ja, und da des ein US Modell is gibts keine AE, OE oder UE mehr. Was mir auch die Idee zur Ueberschrift gab, die eigentlich zu nem Uli Stein Cartoon gehoert – den ausser mir wohl eh wieder keiner kennt und darum auch nich lustig findet… (Fuer Interessierte – 2 Raben auf dem Dach. Frau Rabe sagt „Natuerlich ist Grammatik nicht alles in einer Beziehung, es ist nur so dass…“ worauf Mister Rabe einwirft „Aber ich liebe Dir!“ – Lustig, ne? Armer Kerl, kriegt nen Korb nur wegen dem falschen Pronomen.)

Aber nun zur zweiten Besonderheit – dem Deer! War heut also wieder ma am Strand (ach, zwar eiskalt, aber Sonne, Sonne, Sonne! Wird mir fehlen!) und da stolpert ploetzlich so ein Deer daher. Kuckt mich doof an – ich kuck noch doofer zurueck. Laeuft gleich her und drueckt die Nase gegen die Kamera.

Ja, sonst nix neues – Ueberraschung! Obwohl… komm ja grad aus’m Nutty Irishman, wieder mal. Diesmal war grosse Super Bowl Party. New England Patriots gegen die Gewinner New York Giants. Interessant hierbei – das Spiel ging von 18 – 22 Uhr, obwohl’s nur 4 x 15 Spielminuten gibt. Den Rest streckt man mit Toyota, Pepsi, Victoria’s Secret, usw.

Ja, soviel vom Reverend. „GO GIANTS!“

GimmeDEER

Clubfisch!

Januar 20, 2008 von cheeses

Habe hier ja schon mehrfach über mein Lieblingssteckenpferd berichtet – die U.S. Army. Wahlspruch „There’s nothing stronger than the U.S. Army – because there is nothing stronger than an U.S. Army soldier!“. Naja, kennen wir schon, will auch gar nicht länger drauf rumtrampeln. Was mich aber ärgert ist, dass mir die Jungs meinen Rucksack geklaut haben. Ok, vielleicht nicht direkt geklaut aber zumindest vorenthalten. Normalerweise wandert das patriotische Rundschreiben welches ab und zu in meinem Briefkasten aufschlägt ja gleich auf den Küchentisch – als Untersetzer. Als darin jedoch erwähnt wurde dass man nen tollen schwarzen Rucksack mit Army Logo kriegt - sollte man sich ein US Army Infopaket schicken lassen – hab ich natürlich bereitwillig den Kuli gezückt. Und nu? Vier Wochen später? Rucksack in der Post? Ne, denkste! Lediglich ein Schreiben dass ich dem tollen Verein nur als US Bürger beitreten könnte… Tolle Wurst! Ich wollt doch nicht beitreten – ich wollt nur den Rucksack! Aber die kennen da keine Gnade. Naja, Militär halt…

Will aber gar nicht weiter öffentlich rumnörgeln – am Schluss krieg ich noch Ärger. Auch mein Visum läuft die nächsten 3 Monate aus – Zeit sich aus dem Staub zu machen… :) Überhaupt hab ich heut – wie so oft – eh nix zu melden, wollte nur darauf hinweisen dass die Silvesterfotos online sind! Sonst wirlich nix neues, außer dass ich rausgefunden hab dass im „Rodeo“, 3rd Avenue, 27th Street, gratis all-you-can-eat Erdnüsse gibt.

You are dismissed!

Rock on!

Januar 11, 2008 von cheeses

„I eat antipasta twice, just because she is so nice. Angelina!“

Ja, neues Jahr, neues Glück. Einsätze bitteschön! Spieln Sie mit, sein Sie dabei, auf zum Glück! So schnell gehts, 2007 ist schon wieder ein Stück mehr Vergangenheit – der Puls der Zeit hat uns ins frische 2008 geschlagen. Na dann nochmal – FROHES NEUES JAHR! Interessant hierbei ist, dass mein 2007 ganze 6 Stunden läger gedauert hat! Den Zeitzonen sei dank. Bedeutet jedoch auch dass 2008 das bislang kürzeste SCHALTJahr wird… (Die Klugscheisser haben natuerlich Recht – Dankeschoen fuer den Hinweis :))

Reingefeiert haben wir – das sind Rike, ihre bessere Hälfte und meine Wenigkeit – mitten in New York. Allerdings nicht am Times Square. Eine Million Menschen (gefühlte zwei) und fast genauso viel Polizisten haben uns doch ein wenig abgeschreckt. Ganz besonders da diese schon ab 12 Uhr Mittags auf die fallende Kugel warteten. Aber zum Glück wurde nicht nur da, sondern auch in Little Italy und Greenwich Village gefeiert. Und da haben wir zumindest versucht mitzuhelfen. Zusammenfassend muss man jedoch sagen, dass die New Yorker doch ein kleines Stück „ruhiger“ ins neue Jahr rutschen als ich erwartet habe. Um mir mal eine Umschreibung zu sparen – wir haben zum Beispiel kein Feuerwerk gesehen. Der Schock sass natürlich tief. Gefreut haben sich trotzdem alle und das ist doch die Hauptsache! Fotos folgen in Kürze.

Was sonst noch? Die Freiwillige Feuerwehr Dengling hatte Jahreshauptversammlung und Kommandantenneuwahlen. Der aufmerksame Leser wird nun vielleicht etwas stutzen – aber es macht schon Sinn den Posten des Kommandanten lokal zu besetzen. Was auch zu (meiner) Abwahl in Abwesenheit führte… :) An der Stelle gleich mal Glückwunsch an die neuen Amtsinhaber! Außerdem – $200 in den Mustang investiert – der Motor meiner Scheibenwischer hat sich dazu entschlossen ma eben durchzubrennen. Den Gedanken hab ich ja au schon öfter gefasst, dann aber doch wieder verworfen. Ich bewundere den Mut der amerikanischen Ingenieurskunst. Ganz ehrlich Ford – wenn bei nem 3 Jahre alten Auto der Scheibenwischermotor durchbrennt, dann ist des echt nicht großes Kino! Naja, hoffe jetzt die nächsten 4 Wochen auf Regen. Soll sich ja rentieren das Investment.

Ansonsten nix neues – heulende Hillary Clinton, am Boden zerstörte Britney Spears. Ach ja, und die USA suchen nen neuen Präsidenten. Peace!

3, 2, 1… Weihnachten!!!

Dezember 28, 2007 von cheeses

Hohoho… hoff doch ma dass alle brav waren an Weihnachten… ich für meinen Teil betrachte mich ja als recht brav – eigentlich musterhaft und vorbildlich – dennoch habe ich keinen Besuch von good old Santa Claus bekommen. Nein, vielmehr von der amerikanischen Version des Knecht Ruprechts in Gestalt der Suffolk County Police. Naja, zumindest nicht alleine gefeiert.. :) Aber die Weihnachts-Tat (der 24te) mal der Reihe nach:

09:50 – ich stehe langsam auf
10:03 – es ist fast geschafft
10:15 – hab immerhin schon die 5 Meter ins Bad genommen
10:20 – ich packe mein erstes Weihnachtsgeschenk (von mir an mich) aus, einen neuen Nassrasierer
10:25 – ich klebe mit etwas Tempo sorgfältig die vielen blutenden Stellen im Gesicht, am Hals und hinter den Ohren (warum da eigentlich?) ab.
10:30 - aufgrund der Verletzungen google ich mal wieviel Hämoglobin ein Erwachsener eigentlich zur Verfügung hat
11:30 – die Christmas-Pizza wird aufgetaut
12:00 – die Xmas-Pizza ist verzehrt und ich nehme virtuell an der Bescherung in Dengling teil. Die Überraschung ist groß, ich bekomme als einziger keine Geschenke.
13:00 – ich frage mich ob ich dieses Jahr nicht nett genug gewesen bin
13:30 – ich stelle selbstzufrieden fest dass es nicht an mir lag
14:00 – ich mache mich auf den Weg zum Strand - mein erstes Weihnachten ohne Christbaum soll im Sand sein
14:10 – ein weißes Auto fährt mir verdammt nah auf, ich beschleunige
14:11 – ich bemerke dass das weiße Auto Blaulicht montiert hat, ich werde wieder langsamer
14:12 – das Blaulicht leuchtet Rot in meinem Rückspiegel auf, per Lautsprecher höre ich die Durchsage „Driver, pull over“
14:13 – der Polizist steht neben mir. Ich habe mich auf dem Fahrersitz zusammengekauert. Ich schwöre der hatte nen Trommelrevolver. Das die letzten 8 Monate erlernte Englisch ist plötzlich ausradiert, ich verständige mich in der Gebärdensprache mit einem bayerisch angehauchten „Jess“ und „Naa“. Während mich der Polizist mit strengem Blick belehrt dass ich die erste Brücke statt erlaubter 35mph mit 75mph, und die zweite Brücke statt 25mph mit 50mph genommen habe, schwirrt mir ständig der Gedanke „Oh mann, das wird richtig teuer, hätt’st dir doch bloss ne Playstation gekauft.“ durch den Kopf. Doch scheinbar war der Kerl mit seinen Geschenken zufrieden – ich hab lediglich ne Verwarnung, d.h. 0,–$ Strafe bekommen.

Beim Heimweg hab ich übrigens jedes Limit penibel eingehalten und mich dabei ungefähr so gefühlt wie mit 16 auf dem Moped im Autobahnkreuz Regensburg – ich war praktisch ein Verkehrshindernis. Jetzt kann ich nur noch hoffen gut ins neue Jahr zu rutschen, aber ab morgen ist ja schon Rike mit ihrer besseren Hälfte da – die werden da schon mithelfen.

WÜNSCHE ALLEN EINEN GUTEN RUTSCH, SOWIE EIN GESUNDES NEUES JAHR!

Waiting for Santa-Girl…

Dezember 20, 2007 von cheeses

So, es ist passiert – Dank der Zeitverschiebung konnt ich den Tag X noch um ganze 6 Stunden verzögern. Da bin ich doch froh dass ich im Westen gelandet bin, ansonsten wäre der Effekt ja genau umgekehrt. Wie auch immer – irgendwann wars dann soweit und es wurde auf die 24 angestoßen – jaja, ganz ehrlich, ich bin noch nicht älter… :) Wollte mich an dieser Stelle ja auch nur für alle Glückwünsche ganz herzlich bedanken! Und alle die’s vergessen haben – macht überhaupt nix, gibt mir nur ein besseres Gewissen. Weil gerade ich vergesse so ziemlich jeden Geburstag – hab schon alles ausprobiert, Outlook, Handys, einfache Kalender, etc. Aber irgendwo gabs immer nen Haken, an dem ich mich natürlich auch aufgehängt hab.

Egal, der aufmerksame Leser merkt sicherlich dass mir heute der Aufhänger so ein bisschen fehlt. Darum mach ichs auch kurz. Vom Kuchen den ich gekauft und danach als „selbstgemacht“ ausgegeben habe will ich gar nicht berichten. Was ich aber unbedingt will, ist allen ein FROHES WEIHNACHTEN UND EINEN GUTEN RUTSCH INS NEUE JAHR zu wünschen. Na, das war doch ganz einfach – wer braucht da schon nen Aufhänger…?

„We wish you a merry christmas, we wish you a merry christmas, we wish you a merry christmas and a happy new year!“

Britney beweist Humor…

Dezember 16, 2007 von cheeses

Mal von „DER“ Schlagzeile dass Britney Spears sich zum 3ten Mal unters Messer legt und 85tsd Dollar investiert (quasi der große Kundendienst) hier die Top3 der lustigsten Dinge der letzten Woche…

3)  Nummer drei spar ich mir ma.. :)

2) In der Kneipe – zwei Freunde unterhalten sich: „Hast schon gehört? Das Kaufhaus Macy’s will 100kg Cent-Stücke spenden. Wieviel das wohl sein mag?“ „Mh, ich weiß nicht, aber sagen wir mal wenn es eine Million Dollar ergibt, dann wären das wieviel Cent? Mh, 1 Dollar hat 100 Cent, dann sinds bestimmt 10 Millionen Cent!“ „Neeee, soviel nich…“

1) Am Bahnhof -  der Zug hält, der Schaffner macht noch einen Kontrollcheck vor der Weiterfahrt – fängt plötzlich wild an zu wedeln, dann noch zu pfeifen. Plötzlich der Zugführer trocken per Lautsprecher „Wenn die Zugtür vor der Sie stehen sich nicht öffnet – gehen Sie bitte zur nächsten vor.“

Fröhlichen dritten Advent!

Elvis the King – 3000 miles to Graceland…

Dezember 6, 2007 von cheeses

Samstag vor 2 Wochen war es mal wieder soweit – Besuch stand vor der Tür. Doch nicht irgendwer, nein, Elvis äh Matthias mein Bruder (Bro) gab sich die Ehre. Die Freude war groß, das Wiedersehen am JFK unbeschreiblich. Die ersten beiden Tage kurierte der Kleine nicht nur seinen Jet-Lag aus, sondern bekam auch das schöne Long Island von mir gezeigt. Als wir schließlich Montag nachmittag bei Sonnenschein an meinem Lieblingsstrand standen – und uns langsam die Ohren abfroren – wurde uns langsam klar dass es auch auf Inseln im Atlantik kalt werden kann. Wer hätte das gedacht. Eine Lösung musste her. Während wir also um eine brennende Mülltonnne standen kam uns die geistreiche Idee: „Ey, die USA gehen doch noch viel weiter nach Süden, oda? Lass uns doch da mal hinfahren.“

Washington – die Hauptstadt. Wieder mal. Als ob es nicht gereicht hätte mit Kollege Meier die ganze Stadt abzuklappern. Ich wiederholte also die Tour, routiniert inzwischen. Damit wir nicht so lange brauchten (wie mit dem fränkischen Kollegen) erledigten wir die ganze Sache recht amierkanisch aus dem Auto aus. „Kuck Matthias, das ist das Washington Monument. Hast du’s gesehen? Ja? Gut, die Ampel hat eh schon wieder auf grün geschaltet.“ Außerdem wars auch hier noch zu kalt, wenn auch schon bedeutend wärmer als in Neu-England.

Daytona Beach – bereits in Florida. Nachdem wir einen Tag praktisch auf der Interstate 95 verbrachten, erreichten wir endlich den ersehnten Sonnenstaat. Die Temperatur inzwischen angenehm, schnappten wir uns erst mal das rote Auto (Ford) und zogen die rote Jacke (Dodge) an. Passte nicht richtig zusammen, hat aber trotzdem eine Menge Spass gemacht direkt am Strand und der Vorlage vieler Computerspiele zu cruisen. Doch auch das erfüllte uns nur für wenige Stunden und außerdem hat man am Strand ja sowieso immer so einen Fischgeruch in der Nase. Also wechselten wir die Location.

Orlando – Sea World war angesagt. Primärziel meines Bruders. Da sprangen sie also rum, Flipper 2000 und Free Willy, äh, pardon, Shamu der Wal. Es sei gesagt dieser Freizeitpark lebt vor allem – von den Viechern mal abgesehen – von der Show. Die Tiere sind gut dressiert und führen ihre Kunststückchen besser als die Trainer vor. Nach jeder Runde gibts etwas Fisch zum Naschen, danch wird weiter gesprungen, getaucht, gestrudelt oder Wasser ins Publikum gespritzt (meine Lieblingsattraktion übrigens). Bevor der große in schwarz-weiss schließlich seinen Auftritt hatte gabs vom Trainerstab noch eine 5 minütige Rede über die Helden Amerikas die sich gerade im Irak oder sonstwo maximal die Postkarten von Sea World ankucken können. Nachdem wir auch noch dem Becken mit den Seekühen – übrigens mal ein richtig krasses Tier – einen Besuch abgestattet haben verließen wir die Wasserwelt. Vom Hunger getrieben mussten wir ständig an Sushi denken.

Boca Raton – hier gabs zwar kein Sushi, aber die ersten Drinks und vor allem das heiß ersehnte Wiedersehen mit einigen USA Informanden. Rike, Otti, Marc in der Rolle des Gastgebers mit den Gebrüdern J teils wieder- bzw. erstmals vereint. Zudem leisteten uns auch noch ein paar „Neue“ (Informandenjahrgang 10/07) Gesellschaft. Nach einer geruhsamen Nacht in Marcs Wohnzimmer fühlten wir uns genügend gestärkt um den Einkaufsfeiertag der USA, den „Black Friday“, in der Shopping Mall live mitzuerleben. Generell bin ich kein Fan von Kaufhäusern und auch die eine Million Menschen die mit uns zusammen nach Parkplätzen suchte machte die Sache nicht entspannter. Völlig überraschend trafen wir die selbe eine Million Menschen im Einkaufszentrum wieder. Das mit den Rabatten hatte sich wohl rumgesprochen und wir stürzten uns tapfer ins Getümmel. Insgesamt brachte ich an diesem Tag $18 für ein T-Shirt in Umlauf. Mehr war bei dem von mir gefühlten Stresspegel nicht drin. Die Kollegen waren teils mehr, teils weniger erfolgreich. Insgesamt ein verrückter Einkaufsnachmittag. Abends gönnten wir uns dann ein bisschen Ruhe am Strand, nur 5 Minuten von Marcs Appartement entfernt – beneidenswert. Zu später – oder auch früher Stunde – lösten wir uns dann Wetterbedingt doch auf bzw. in Wasser. Recht früh am Folgetag gings weiter nach

Miami. Hier konnte Marc nicht zum ersten Mal seine Touri-Guide-Fähigkeiten unter Beweis stellen. Hier kommt schon wirklich karibisches Feeling auf. Straßenbands und tanzende Menschen nachmittags unterstreichen den Eindruck noch ein bisschen.

So, da ich mir gerade Pizza mit Spiegeleier gemacht habe bin ich nicht mehr so wirklich in Schreiblaune. Deshalb das wichtigste in Kürze – Miami ist so wie mans sich von Vice vorstellt. Durchgestylt und schrill, laut und verrucht. Vor dem Club standen viele Leute, drinnen dann die selbe Zahl Faktor X hochgerechnet. Wir haben getanzt, gelacht und gefeiert bis wir irgendwann Sehnsucht nach Strand und Meer hatten. Und dort verweilten wir bis zum Sonnenaufgang und sogar noch ein bisschen länger. Nach und nach mussten wir uns von Otti (früh morgens) und Rike (früh nachmittags) verabschieden und weiter gings.

Key West – der südlichste Punkt der USA liegt 90 Meilen von Kuba entfernt. Ins verbotene Land kann man dann nur noch per Boot übersetzen, war aber nicht nötig, ist auch so schön. „Über sieben Brücken musst du gehen“ und noch ein bisschen weiter um den letzten der „Keys“ zu erreichen. Schön waren aber alle. Auch hier einen Tag und eine Nacht verbracht. Am nächsten (Montag)morgen erst noch ein bisschen flaniert, danach Streit mit den Key-Westlern gesucht. Die Schuld lag bei mir, mein T-Shirt zu provokant äh spooky. Aber auch damit wurden wir fertig und setzten weiter nach

Tampa – eine echt langweilige Stadt. :)

Charlotte suchten wir schon kurz danach heim. Rike gaben wir immerhin noch eine Stunde Vorsprung um richtig ordnetlich einzukaufen und damit den Massstab für Silvester zu legen. Dann trifft nämlich Rike auf NY und umgekehrt – und damit auch auf meinen Kühlschrank – beides sicher ein Erlebnis der besonderen Art.

Nach Charlotte gaben wir dem Pferdchen eigentlich nur noch die Sporen. Passiert ist zum Glück nicht mehr viel, obwohl wir uns kurzzeitig im New Yorker Hafenviertel wiederfanden – und glaubt mir, es ist sicher kein gutes Zeichen wenn man in der größten Stadt der USA plözlich „alleine“ auf der Straße ist. Ist mir in der Form auch noch nicht passiert. Aber viele Wege führen nach Rom bzw. Bay Shore. Wir wählten den der direkt durch Manhattan läuft. Ein bisschen Nervenkitzel ist schon dabei wenn man nachts zum ersten Mal über den Times-Square flitzt und sich ärgert das Auto nicht Vollkasko versichert zu haben.

Grob zusammengefasst wars dass schon. Ich danke allen die mitgemacht oder beteiligt waren. Marc & Rike natürlich ganz besonders für die hervorragende Gastfreundschaft. Bilder natürlich bereits abgelegt. So, und jetzt muss ich mal probieren ob Spiegelei auf Tiefkühlpizza wirklich noch schmecken kann. Mahlzeit!